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Letterings & Poetry

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TRAHISON

Aufgenommen einer Großfamilie, empfängt der Waisenjunge Mathéo wenig Aufmerksamkeit. Auf der Suche nach einem reizenden Leben fasst der Heranwachsende den Entschluss, sich nach Toulouse davonzumachen. Über lange Zeit fristet er sein Dasein auf den Straßen, bis er Kanaillen kennenlernt, die ihm helfen mit Betrügereien sein Leben zu finanzieren. Um an Bargeld zu gelangen fälscht er Gehaltsschecks im großen Stil. Mit verdeckter Identität will der heranreifende Mathéo höher scheinen, als er ist. Nicht nur auf das Nötigste kommt es an, auch Luxusbestände finden Platz an seiner Seite und schnell geriet der Schwindler in das Visier der Gendarmerie. Die Flucht in ein anderes Land ist ausweglos, da er über einige Zeit beschattet wurde und somit 1972 am Flughafen Marseille in Haft genommen wird. Mathéo wurde von seiner Pflegefamilie nie als vermisst gemeldet.

DER ZEITEN WEGEN

Frage nicht mich, wie das geht,
hab’ keine Ahnung von der Realität.
Bin der Kretin, spähe Dich aus,
Du, Prominenz, machst dir nichts daraus.

Stehe schlecht da, Du elitär,
sitze hier, stürze den Wermut leer.
Ich habe Angst, kann nicht mehr atmen,
verstecke mich am Fenster deines Gartens.
Schaust ins Blatt, reflektierst wer zu dir spricht.
Was du hören willst, höre auch ich.

Den Regen spüre ich tropfen,
das Metronom senkt das Klopfen.
Kurzes Schweigen, ein dumpfer Knall,
der Sehkraft beraubt durch Rauch und Schall.

Entkräftet meine Glieder,
gelöst setz’ ich mich nieder.
Die Hoffnung liegt in Finsternis,
der Erfolg als Hindernis.

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